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Ende 2000/Anfang 2001 begab es sich, dass wir (Rico &
Marco) Lust hatten, mal eine eigene Düster-Party zu veranstalten. Diese
Idee kam, als bei einer Geburtstagsparty in der "Kuppelhalle Tharandt"
DJs aus dem Freundeskreis des Geburtstagskindes gesucht waren und wir
für den "Gruftieteil" dieser Party zuständig waren. Da sich gegen 21 Uhr
der Haupt-DJ spontan mit Kopfschmerzen verabschiedete, schmissen wir nun
den ganzen Abend ... und es hat richtig Spaß gemacht! |
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Im April 2001 lief unsere erste
eigene Düster-Mucke in der Kuppelhalle mit ca. 80 Besuchern. Wir hatten
die ständig gleichen Playlisten der DJs im größten Club Dresdens satt
und sagten uns, es gibt von den meisten Bands auch andere Songs als
diesen einen Hit - und diese wollten wir spielen. So liefen 4 Parties
mit einem Mix aus Gothic & Electro, wobei wir immer elektronischer
wurden. Eine Veranstaltung davon haben wir gemeinsam mit den DJs von "vigorous
noise" geschmissen. Die Besucherzahlen hielten sich meist in Grenzen, so
zwischen 30 und 40 war unser Schnitt. Nachdem alle Parties
unterschiedliche Namen hatten, überlegten wir uns im Herbst 2003 einen
Festen - so kamen wir auf "mindINdependence" - wobei die schreibweise
recht wichtig ist, um das Wortspiel zu verdeutlichen. Schließlich legen
wir keine Kaspermucke auf sondern Bands & Künstler, die der Welt was
mitzuteilen haben. Das sollte im Namen deutlich werden, aber auch
Spielraum für Eigeninterpretationen lassen. Am 07.11.2003 stieg also
unsere erste "mindINdependence", welche ziemlich elektronisch
ausgefallen war.
Die
Besucherzahlen während der kommenden Parties bewegten sich weiterhin
zwischen 30 und 50 Gästen, was manchmal schon etwas deprimierend ist.
Unser Programm wurde fast ausschließlich elektronisch, d.h. EBM,
Industrial und Electro, wobei wir immer wieder ein Special einbauen,
welches von den Gästen per Internet-Voting mitbestimmt werden kann.
Regelmäßig haben wir eine Videoleinwand am Start, um auch das Auge ein
wenig zu verwöhnen!
Die kommende Mucke ist die "mindINdependence"
VI ... und vielleicht die Letzte. Die mangelnde Resonanz lässt uns
überlegen, ob sich 14 oder 15 Stunden Arbeit/Vorbereitung/Nachbereitung
am Stück und finanzielle Investitionen wirklich noch lohnen, wenn man
damit 30 Leute in die Kuppelhalle locken kann. Den meisten gefällt es
zwar (ist zu hören) - aber der Besucherknoten ist nicht geplatzt und
wird es wohl auch nicht mehr. Dazu liegt Tharandt wohl zu weit draußen
für viele Dresdner.
Naja mal gucken.....
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